
Verkehrslärm dringt gern durch Glas. Moderne Mehrfachverglasung und geprüfte Dichtprofile reduzieren bis 10–15 dB, bei speziellem Schallschutz mehr. Prüfe Spalten mit Kerzenflamme oder Papier-Test. Eine zweite Vorhangschicht, dicht am Rahmen, ergänzt. Lüften strategisch in ruhigeren Stunden, oder mit schallgedämmten Lüftern. Schon eine konsequente Dichtungspflege senkt störende nächtliche Spitzen deutlich.

Hohlkerntüren lassen Geräusche durch. Eine massive Tür, umlaufende Dichtbänder und eine Bodendichtung blockieren Flurgeräusche überraschend effektiv. Schließe Kabeldurchführungen, stopfe Hohlräume, dichte Schlüssellöcher ab. Ein Teppichläufer vor der Tür kann Klackern dämpfen. Prüfe zudem Schallbrücken über Lüftungsgitter. Kleine, präzise Maßnahmen bekämpfen genau die nervigen, aufweckenden Peaks im Alltag.

Dicke Vorhänge, Teppiche und gepolsterte Möbel brechen Reflexionen, reduzieren Nachhall und entschärfen Innenpeaks. Akustikpaneele oder Bücherregale an Erstreflexionspunkten helfen bei harten Wänden. Stelle das Bett weg von Fenster- und Türfluchtlinien. Ein gepolstertes Kopfteil plus dichter Vorhang hinter dem Bett schafft eine ruhigere Insel. Kombiniert mit Dichtungen entsteht spürbar ausgeglichene Nachtakustik.
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